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"Der Kleine Prinz" von A. de St. Exupéry

 

Ein-Mann-Theater gespielt von Mike Mikado
unter der Regie von G. A. Scarello

Millionen kennen und lieben den 'kleinen Prinzen' des großen französischen Dichters A. de Saint Exupéry (1900-1944), der mit seinen Werken immer wieder die Frage des 'Mensch-Seins' und die Suche der eigenen Wahrheit aufgreift.
Dieses, sein bekanntestes Werk, daß in mehr als 120 Sprachen übersetzt wurde, berichtet von merkwürdigen Begegnungen und von wahrer Freundschaft.

 

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Von Erkenntnis erfüllt, führt dieser Grundsatz aus 'dem kleinen Prinzen' den Zuschauer durch eine Geschichte voller Weisheit, Humor und Wunder.

Die vielen ideenreichen Charakterwechsel sind dynamisch und phantasievoll in Szene gesetzt.

Eine Geschichte von hohem Wert, die die Menschen verbindet und zusammenführt.

Einfühlsam und mit starker Präsenz, dynamisch aber voller Ruhe, bewegend und mit viel Humor lässt Mike Mikado die elementaren Lebensweisheiten dieser Bestseller-Geschichte für sein Publikum lebendig werden.

 

Technische Vorraussetzungen:

  • 70 Minuten ohne Pause
  • Bühnenmindestgröße 6m Breite, 4m Tiefe
  • variables Bühnenlicht
  • Tonanlage mit CD-Player
    (Techniker wird von Mike Mikado gestellt)
  • Raummikrofone
  • Aufbauzeit 2,5 h, Abbau 45 min

 

Über den Schriftsteller:

Geboren am 29. Juni 1900 in Lyon, als Antoine Jean-Baptiste Marie Roger Graf von Saint-Exupéry.
Mit 4 Jahren verlor er seinen Vater. Seine Liebe zum Schreiben entdeckte er schon in seiner Kindheit.
Im Jahr 1920, ging er zur französischen Luftwaffe, wo er bis 1923 eine Pilotenausbildung absolvierte.
Dieses letzte Jahr seiner Pilotenausbildung war ein Jahr der Schicksalsschläge für den jungen Antoine. Einen Flugzeugabsturz über Le Bourget überlebt er schwer verletzt. Aus Rücksicht auf die Wünsche Louise de Vilmorin’s, mit der er mittlerweile verlobt war, und deren Familie, opferte er seinen großen Wunsch, Militärpilot zu werden, einer Bürotätigkeit.
Dennoch löste Louise de Vilmorin die Verlobung. 1924 nahm er eine Stellung als Vertreter für die Automobilwerke Saurer an.

Zwei Jahre später erhielt Antoine, der inzwischen sowohl die militärische, als auch die zivile Fluglizenz besaß, seine Lizenz für Transportflüge. Seinen Lebensunterhalt verdiente er ab Oktober 1926 wieder als Pilot. Auf der Strecke Toulouse – Casablanca – Dakar wurde er als Postflieger eingesetzt.
Im Rahmen einer Tätigkeit als Testpilot für Wasserflugzeuge erlitt er erneut einen Unfall, der ihn um ein Haar den Tod beschert hätte.
1935, bei dem Versuch, den Streckenrekord Paris – Saigon zu brechen, stürzte der erfahrene Pilot erneut ab. In buchstäblich letzter Sekunde rettete ein Beduine Saint-Exupéry und seinen Bordmechaniker, mitten in der libyschen Wüste, vor dem Tod durch Verdursten.
1938 jedenfalls befand sich Antoine de Saint-Exupéry, gemeinsam mit seinem Bordmechaniker auf einem Langstreckenflug von New York nach Feuerland, als er zum wiederholten Mal die Erfahrung eines Flugzeugabsturzes machen musste. Erneut wurde er schwer verletzt.
1943 erschien Der kleine Prinz, das wohl bekannteste Werk Saint-Exupérys.
Sein letzter Aufklärungsflug war für den 31. Juli 1944 geplant. Antoine startete von Korsika aus, kehrte jedoch nie zurück. Am 8. September wurde er für vermisst erklärt. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob seine Maschine von der deutschen Luftwaffe abgeschossen wurde oder aus anderen Gründen ins Mittelmeer stürzte. Rund vier Wochen vor seinem hundertsten Geburtstag fanden Sporttaucher Überreste eines Flugzeugs. Es wird nicht ausgeschlossen, dass es sich um die Maschine Saint-Exupérys handelt.
Antoine de Saint-Exupéry, ein Mann, der seine Leidenschaften lebte. Fliegerei ging Hand in Hand mit dem Schreiben. Seine Werke reflektieren seine persönlichen Erlebnisse, seine Verwurzelung im Glauben und nicht zuletzt seine zutiefst humanistische Geisteshaltung. Es wäre falsch, diesen Ausnahmeautoren auf sein Buch Der kleine Prinz zu reduzieren und dennoch: wer dieses Buch einmal gelesen hat, kann sich dessen Zauber nie wieder entziehen. Wer mit dem kleinen Prinzen die Planeten bereist hat, sieht die Menschen mit anderen Augen und wer einmal mit der Rose gelitten hat, versteht, was Einzigartigkeit ausmacht.

Quelle: Gilth Serano, 13.08.2003